Über mich

Das spannende an meinem Beruf als Pianist ist für mich die Vielseitigkeit.

Betrachte ich das große Tätigkeitsfeld, welches das Berufsbild des Musikers bietet, freue ich mich in vielen dieser verschiedenen Bereiche tätig sein zu können, ohne dabei meinen Ursprung, meine Tätigkeit als Pianist, vernachlässigen zu müssen.

 

Innerhalb meiner Konzerttätigkeit trete ich als Kammermusiker und Liedbegleiter, sowie solistisch in Klavierabenden und Konzerten mit Orchester auf.

Besonders das gemeinsame Musizieren im Bereich der Kammermusik bedeutet mir viel – der musikalische und soziale Austausch mit anderen Musikerinnen und Musikern ist mir dabei sehr wichtig.

Der Schwerpunkt meines Repertoires liegt in der Musik der Wiener Klassik und deutschen Romantik. Auch die Werke des Barock und des 20. und 21. Jahrhunderts haben einen großen Stellenwert in meinen Programmplanungen.

Eine Leidenschaft von mir ist die Suche nach in Vergessenheit geratenen Kompositionen – gerne beziehe ich diese in die Planungen meiner Konzertprogramme ein.

 

Neben dem Konzertieren liegt ein Fokus im Veranstalten klassischer Konzerte.

Als Künstlerischer Leiter des Musikfestival Schloss Brenz und der Allmannsdorfer Kammerkonzerte ist es mir besonders wichtig, dass unsere Konzerte in einfacher, persönlicher und ungezwungener Atmosphäre stattfinden und die Musik allein im Mittelpunkt steht.

Der Kontakt zu Musikerinnen und Musikern, sowie Menschen aus anderen beruflichen Bereichen, die Gestaltung von Konzertformaten und Programmen oder die Auseinandersetzung mit organisatorischen Dingen machen für mich unter anderem den Reiz in diesem Tätigkeitsfeld aus.

 

Die pädagogische Arbeit liegt mir sehr am Herzen. Als Klavierlehrer betreue ich einige Schülerinnen und Schüler an der Musikschule der Stadt St. Gallen, sowie privat in Konstanz.

Der Fokus des Unterrichts liegt im Bereich der klassischen Musik und das Musizieren am Klavier steht an erster Stelle – anhand dessen werden die verschiedenen Aspekte des Klavierspiels beleuchtet.

 

Geboren 1989 in Lauingen/Donau und aufgewachsen in Sontheim an der Brenz am Rande der Ostalb fand ich mit 5 Jahren den Weg zum Klavier und erhielt meinen ersten Unterricht bei Edelgard Lübke. Während meiner Schulzeit am Hellenstein-Gymnasium in Heidenheim rückte das Klavier mehr und mehr in den Vordergrund. Ich nahm Klavierunterricht bei Karl-Wilhelm Berger in Stuttgart und später auch bei Prof. Elza Kolodin in Freiburg. Nach dem Abitur begann ich mein Musikstudium in Freiburg und setzte es in den folgenden Jahren in Mannheim, London und Stuttgart bei Prof. Michael Hauber und Prof. Ian Fountain fort.

 

Heute lebe ich zusammen mit meiner Freundin im wunderschönen Konstanz am Bodensee.

Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben

 

- Auszeichnungen als Solist und Kammermusiker bei den Deutschen Musikwettbewerben 2014 und 2015 damit verbunden Teilnahme an der 59. und 60. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrats

- 1. Preis The Bradshaw & Buono International Piano Competition (New York)

- Lilian Davies Beethoven Prize (London)

Konzerttätigkeit im In- und Ausland

 

- BBC Proms in London

- Klavierfestival Ruhr

- Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern

- Carnegie Hall New York

- Philharmonie Berlin

- Residenz München

- Laeiszhalle Hamburg

- Meistersingerhalle Nürnberg

- Gasteig München

Konzerte mit Orchester

 

- Nürnberger Symphoniker

- Münchner Symphoniker

- Norddeutsche Philharmonie Rostock

- Theater für Niedersachsen Philharmonie Hildesheim

- Polnische Kammerphilharmonie Sopot

- Kurpfälzisches Kammerorchester

Stipendien


- Studienstiftung des deutschen Volkes

- Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

- Villa Musica

- Deutsche Stiftung Musikleben

- Royal Academy of Music London

- Carl Bechstein Stiftung

- Yehudi-Menuhin – Live Music Now

- Brahmsgesellschaft Baden-Baden

- Richard-Wagner-Stipendienstiftung des RWV Ulm/Neu-Ulm

- Christel-Guthörle-Stiftung

- Hermine-Klenz Stiftung

Ausbildung

 

2015-2017 Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart – Konzertexamen – Prof. Michael Hauber

 

2013-2015 Royal Academy of Music London – Master of Music – Prof. Ian Fountain

 

2009-2013 Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim – Diplom Künstlerische Ausbildung und Diplom Klavierlehrer – Prof. Michael Hauber

 

2006-2009 Hochschule für Musik Freiburg – Bachelor/Vorstudium/Privatunterricht – Prof. Elza Kolodin

 

2002-2007 Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart – Vorstudium/Privatunterricht – Karl-Wilhelm Berger

 

1995-2002 Sontheim an der Brenz – Privatunterricht – Edelgard Lübke

Diskografie

 

Beethoven Auerbach

Klavier solo

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert op.61a

Münchner Symphoniker

Carlos Domínguez-Nieto

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr.5

Bayerisches Ärzteorchester

Reinhard Steinberg

Rundfunkaufnahmen

 

- Deutschlandradio Kultur

- BR

- SWR

- NDR

- BBC Radio 3

Lehrtätigkeit

 

- Musikschule der Stadt St. Gallen seit 2018

- Musikschule Neckartailfingen 2015-2016

- Musikschule Lampertheim 2012-2013

- privater Klavierunterricht seit 2012

 

 

Pressestimmen

 

... Georg Michael Grau schließlich erzählte, sang und malte die Kopfsätze der Sonaten Nr. 13 und Nr. 18 von Franz Schubert. Endlose Bögen spannte er von den zarten Pianissimi bis zur Unerbittlichkeit schubertscher Ausbrüche. Nie ließ die Spannung nach. ..."

 

Hamburger Abendblatt

 

 

 

 

 

"... Ein Beethoven nach Maß... Hohe Anschlagskultur, saubere Technik, tiefes Verständnis für die musikalischen Zusammenhänge..."

 

Hans Jörg Wangner - Stuttgarter Zeitung

 

 

 

 

 

 "... intelligentes Konzeptalbum ... Und dann kommt natürlich die Hauptsache, dass Grau pianistisch beeindruckend in der Lage ist den großen Spannungsbogen durchzuhalten. Er verfügt über ein genaues Gespür und die technischen Mittel für das gewaltige Ausdrucksspektrum, das sich da auftut. Etwa von den Akkordkonvulsionen in Ludwigs Alptraum hin zur Höhenluft von Beethovens op.110. ..."

 

Dr. Norbert Meurs - SWR, Treffpunkt Klassik

 

 

 

 

 

"... Beim 50. Benefiz-Mainau-Konzert der Lions Clubs Konstanz und Kreuzlingen erlebte man im Weißen Saal zwei harmonische Dreiklänge, die organisatorische Tonikaharmonie mit jungem Künstler, vollem Saal, Beifall samt Solo-Bravo und den künstlerischen Domi nantakkord mit starkem Programm, virtuosem Anspruch, emotionalem Klang- und Spielbekenntnis. Gefördert und gefeiert wurde diesmal der Jung-Pianist Georg Michael Grau der mit dreifacher Programmatik beeindruckendes Profil bewies: Sinfonisches für zehn Finger, klassisch-romantischer Kontrast, begeisterte Ehrung für zwei Zweihundertjährige, für Schumann und Chopin. ..."

 

Südkurier

 

 

 

 

 

"... Wer nun annahm, dass sich das bisher sehr hohe Niveau nicht überbieten lassen würde, wurde durch das abschließende Klavierduo Georg Michael Grau und Hye-Rim Ma eines Besseren belehrt. Was die jungen Künstler im Konzert KV 365 an Spielfreude, Exaktheit, Ausdrucksvermögen und stilistischem Geschmack präsentierten, war der Höhepunkt des Abends. ..."

 

Mannheimer Morgen

 

 

 

 

 

"... Höhepunkt der Gala war sicher der Auftritt des Klavierduos Georg Michael Grau/Hye-Rim Ma, die das Konzert für 2 Klaviere Es-Dur. KV 365 musizierten. Perfekt aufeinander abgestimmt war dieses Duospiel in Ton und Ausdruck. Esprit und Schwung, wunderbare Lockerheit, Spielfreude und Bravour waren ebenso reichlich darin wie gestalterischer Feinsinn. Ganz und gar zauberhaft, in warmen Klang gehüllt, gab das deutsch deutsch-koreanische Duo den langsamen Satz schönste Eloquenz. Ein Spiel Auge in Auge mit beseelten Dialogen und schönstem Austausch himmlischer Töne. Wie am Schnürchen erfolgten die Wechsel von Frage und Antwort im Finale, das lustvoll pointiert musiziert wurde, quirlig einher rasend in den Parallelläufen. Sichtlich Freude hatten die beiden an ihrem Spiel, an der mitreißenden Laune, die sie schufen. ..."

 

Rheinpfalz - Rainer Köhl

 

 

 

 

 

... als Hörer konnte man sich zurücklehnen und schlichtweg genießen. Das Zusammenspiel wurde sensibel ausbalanciert, der große Schwung Beethovens in den Ecksätzen spielfreudig realisiert; hinzu die fast selbstverständlich Virtuosität des jungen Solisten, der in den leiseren Passagen und im ruhigen Mittelsatz mit subtilen Anschlag Ausdruck und Klangzauber entfaltete... Der Jubel des Publikums bewog ihn zu einer Solozugabe: Franz Liszts Konzert-Etüde "Un sospiro"...

 

Südwest Presse - Susanne Eckstein

 

 

 

 

 

Emotionales Beethoven-Ereignis

... Georg Michael Grau hatte dafür genau das passende künstlerische Temperament, zuspitzend wie weiland sensible Grenzgänger Glenn Gould oder Martha Argerich: emotionals Ereignis statt gebügelt patter Perfektion.

... ganz intensive musikalische Momente von berückend inniger, ja zärtlicher Delikatesse und - in spannendem Kontrast - jungendlich starken Marken. Es wäre schön, wenn sich solch höchstbegabte Eingesinnigkeit, gegen den Zwang zu glatter Mainstream-Perfektion, ihr Publikum erobern könnte. Das zeigte auch diese phänomenal spannend ausgestaltete Liszt-Konzertetüde "Un sospiro" als Zugabe.

 

GEA - Reutlinger General-Anzeiger - Martin Bernklau

 

 

 

 

 

"... Ein Höhepunkt der Matinee-Veranstaltungsreihe..."

"... gefühlvoll und voller Intensität..."

 

Südwest Presse

 

 

 

 

 

"... enormes Ausdrucksspektrum... ungestüme Frische... transzendentale Dimensionen... raffiniert-doppelbödiges Spiel... Ein beachtliches CD-Debüt!"

 

Frank Siebert - FONO FORUM-Rezension

 

 

 

 

 

"Mit sehr persönlichen und eloquenten Aufnahmen der beiden Beethoven-Sonaten Es-Dur op. 7 und As-Dur op. 110 offenbart sich der 1989 geborene deutsche Pianist Georg Michael Grau als interessanter Beethoven-Interpret.

Mit einer beindruckenden Bandbreite an dynamischen sowie farblichen Gestaltungmitteln zeigt er sich als sensibler Pianist, dem es um Stimmungen und Gefühlsausdruck geht. ..."

Remy Franck - pizzicato

 

 

 

 

 

"Der Pianist Georg Michael Grau legt seine Debüt-CD vor... Doppelbödig, virtuos... spieltechnisch höchst anspruchsvoll..."

 

Sikorski News

 

 

 

 

 

"... hochinspirierte Klangkultur... rauschhaftes Erlebnis ... eine sehr hörenswerte CD..."

Hans-Peter Leitenberger - Heidenheimer Zeitung

 

 

 

 

 

 

... Mit Musik zu Nacht (Nocturne) und Morgendämmerung (Á l’aube), einer Anrufung (Invocation) und einer Hommage an die Göttin der Jagd (Pour Artemis) stellte die Komponistin ihr Talent unter Beweis und nicht weniger das Ensemble Isara, das einfühlsam und beschwingt interpretierte. César Franck schrieb die Sonate A-Dur op. 120 für Flöte und Klavier, die nun von Alissa Rossius und Georg Michael Grau mit Virtuosität und Begeisterung interpretiert wurde, perfekt im Zusammenspiel und ausgewogen im Zusammenklang der beiden Instrumente...

 

Taunus Zeitung

 

 

 

 

 

... Georg Michael Grau gestaltete durch seine immer präsente und impulsgebende Begleitung den musikalischen Rahmen für die beiden Bläser

 

In der anschließenden, in kürzester Zeit von Ludwig van Beethoven (1770-1827) komponierten Sonate F-Dur, op. 17 für Horn und Klavier, führten Amanda Kleinbart und Georg Michael Grau in einem schönen und sich gegenseitig inspirierenden Spiel durch ein typisch romantisches Wechselbad der Emotionen.

 

Nach einer kurzen Pause berauschte Georg Michael Grau mit Paradestücken aus der Virtuosenzeit des 19. Jahrhunderts das Publikum. Wie viele kleine vom Wind bewegte Blätter wirkten die rasant- dynamisch auf- und abwärtsgeführten Tongirlanden während der Darbietung von Frédéric Chopins (1810-1894) Etude in As-Dur , op. 25/1.

 

Jener Komposition in Virtuosität und musikalischer Interpretation in nichts nachstehend, präsentierte der junge Ausnahmepianist gleich im Anschluss die Konzertetüde Des-Dur „Un sospiro“ von Franz Liszt (1811-1886)...

 

nwz „Nordwest Zeitung“

 

 

 

 

 

"... Der Träger des Sonderpreises "Schumann" beim Rotary-Wettbewerb ist Georg Michael Grau. Er überzeugte in den Fantasiestücken op. 12 von Schumann mit Innigkeit und Nuancenreichtum..."

 

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)